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Islamische Organisationen in Deutschland

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Probleme und Vorwürfe
Die Organisationen im Einzelnen

Probleme und Vorwürfe

Der Islam ist neben den beiden christlichen Konfessionen die drittgrößte Religionsgemeinschaft in Deutschland. Er wird aber nicht wie die Kirchen von einer Körperschaft öffentlichen Rechts vertreten, sondern eine Fülle von verschiedenen Organisationen, Vereinigungen und Dachverbänden erheben den Anspruch im Namen der Muslime zu sprechen.

Im Dialog dieser Organisationen mit der Öffentlichkeit werden gegen sie immer wieder Vorwürfe erhoben, da sie angeblich nicht in der Lage seien, eine zeitgemäße Gestaltung des islamischen Lebens in Deutschland und eine Integration in die pluralistische Gesellschaft zu gewährleisten. Diese Vorwürfe spiegeln aber sowohl die Schwierigkeiten der Muslime mit ihrer Integration als auch die Schwierigkeiten der Mehrheitsgesellschaft mit der Akzeptanz einer fremden Religionsgemeinschaft in ihrer Mitte wieder.

"Die Muslime sind nicht in der Lage, mit einer Stimme zu sprechen."

Die Aufsplitterung der Muslime in eine Vielzahl von Vereinigungen und Moscheegemeinden, die in vielen Fragen differieren, gilt manchen als Beleg dafür, dass die Muslime nicht in der Lage seien, gemeinsame Positionen zu beziehen. Infolgedessen sei es müßig, z. B. den islamischen Religionsunterricht zu realisieren, da ja der gemeinsame Ansprechpartner auf Seiten der Muslime fehle. Diese Zersplitterung der Muslime ist zunächst einmal das Ergebnis der Geschichte der Muslime selbst. Während die deutsche Öffentlichkeit jahrzehntelang keine Veranlasssung sah, den Islam als Partner wahrzunehmen, organisierten sich die Muslime zunächst nur in kleinen Moscheegemeinden landsmannschaftflicher Natur oder in akademischen Gemeinden an den Universitätsorten, um die Lösung ihr dringendsten Bedürfnisse selbst in die Hand nehmen zu können. Erst in den 80er Jahren bildeten sich die großen Dachverbände heraus. Es ist absurd, wenn die Medien einerseits den Islam als monolithischen und unbeweglichen Block karikieren, aber andererseits die Vielzahl der unterschiedlichen Verbände beklagt wird. Sie resultiert auch aus der Natur der muslimischen Gemeinschaft, die keine zentrale Autorität kennt. Die erhobenen Vorwürfe sind aber auch dann absurd, wenn man sich die strengen Maßstäbe anschaut, die man auf einmal gegenüber den Muslimen anlegen will, wenn sie sich um die Anerkennung als Religionsgemeinschaft oder öffentliche Körperschaft bemühen. Daran gemessen müsste man der evanglischen Kirche auch die Anerkennung als öffentliche Körperschaft entziehen. Zudem zeigen die Mulime, wie die Bildung von verbandsübergreifenden Ansprechpartnern des Staates in Hessen (Islamische Religionsgemeinschaft in Hessen) , Hamburg und nun auch Niedersachsen (Schura) zeigen, durchaus die Bereitschaft und den Willen, sich jenseits unterschiedlicher Positionen und Orientierungen in gemeinsamen Fragen zu einigen.

"Die Organisationen sind nicht repräsentativ für die Muslime."

Die große Mehrheit der in Deutschland lebenden Muslime sind nicht in Verbänden und Moscheegemeinden als Mitglieder eingeschrieben. Im Islam, in dem jede und jeder Gläubige direkt vor Gott steht, kann die Gemeinde nicht hierarchisch verfasst sein. Er kennt auch keinen Aufnahmeritus - Muslim wird man durch Geburt oder Zeugnis. Niemand hat das Recht einen Muslim von dieser Gemeinschaft auszuschließen oder im Namen dieser Gemeinschaft als Ganzes sprechen zu dürfen. Was man vielleicht unterschwellig von den Muslimen erwartet, ist eine "Verkirchlichung" ihrer Organisationen mit Aufnahme- oder Mitgliedsnachweis und Statistiken über den Besuch von Feiertagsgottesdiensten. Dennoch sind die Organisationen in der Plicht, ihre Legitimation als Sprecher auch einer großen "schweigenden Mehrheit" ständig zu beweisen. Dies vor allem dann, wenn wie bei einigen Verbänden die Verbandsstrukturen undurchsichtig sind oder die Vorstände und die Leitungen nicht durch demokratische Wahlen aus der Basis der Mitglieder heraus berufen werden.

"Die Organisationen sind vom Ausland ferngesteuert."

Die Ausbildung der bundesweiten Verbände geschah nicht nur entlang konfessioneller, sondern auch entlang ethnischer und nationaler Grenzen. Das bestätigt sich beim Besuch einer Moscheegemeinde. Bei den meisten überwiegt eine bestimmte Nationalität und die Predigt, der Unterricht und die Unterweisung findet nahezu ausschließlich in türkisch, arabisch, albanisch usw. statt. Die Verbandsspitzen haben zumeist auch noch enge Bindungen an Parteien oder Regierungsorganisationen im Heimatland. Besonders auffällig ist das bei DITIB oder Milli Görüsch. Viele der Entscheidungen scheinen mehr von der Politik im Heimatland, als von der Wahrnehmung der Interessen der Muslime in Deutschland abzuhängen. Trotzdem ist gerade in letzter Zeit zu beobachten, dass aufgrund des Ringens um ein gemeinsames Auftreten in der deutschen Öffentlichkeit, bestimmte Vorgaben der Heimatländer - wie z. B. das Bestehen auf einen Religionsunterricht in der "Muttersprache" - langsam aber sicher aufgegeben werden.

"Die Organisationen sind fundamentalistisch."

Die Verflechtung von Organisationen wie Milli Görüsch mit der ehemaligen Refah- oder Fazilet-Partei in der Türkei, oder die Verbindungen einiger islamischer Zentren mit den Muslimbrüdern oder dem Regime in Saudi-Arabien nähren einen Generalverdacht gegenüber den muslimischen Organisationen. Man nimmt sie als doppelzüngig wahr: Der deutschen Öffentlichkeit gegenüber werde das Bild eines friedlichen und toleranten Islams vorgegaukelt, während man insgeheim auf die Übernahme wichtiger Entscheidungspositionen oder die Aneignung vom Rechtstiteln lauere, um dann ungeniert in den Reihen der Muslime "die Scharia einführen" zu können. Die Verbindungen dieser Organisationen soll nicht bestritten werden, aber es ist zu fragen, ob die so ausgemachten "Fundamentalisten" in ihrer Mehrheit nicht doch lernfähig sind, und ob es nicht langsam aber sicher die deutsche Wirklichkeit ist, die sie zu veränderten Einstellungen gegenüber einer offenen Gesellschaft zwingt, als dass sie es noch sind, die sie verändern könnten. Die deutlich wahrzunehmende Einstellung der breiten Masse der Mitglieder in den örtlichen Gemeinden und der allenthalben vollzogene Generationswechsel zu Führungskadern, die in Deutschland aufgewachen und sozialisiert sind, machen jedenfalls Hoffnung auf einen Islam, der mit den Grundwerten einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft in Einklang leben kann.



Die Organisationen im Einzelnen

Hier sind nur die wichtigsten und mitgliederstärksten Verbände und Institute aufgeführt. Daneben existieren noch eine unüberschaubare Anzahl kleiner, selbständiger Moscheegemeinden, die zumeist landsmannschaftlich ausgerichtet sind und diverse Institutionen und Bildungseinrichtungen.


Deutsche Muslim-Liga Bonn e.V.

1989 nach der Trennung von der Deutschen Muslim Liga e, V, Hamburg als selbständiger Verein in Bonn unter dem Vorsitzenden Bashir Ahmad Dultz gegründet. Die Organisation fühlt sich in besonderer Weise dem Dialog verpflichtet und nimmt auch Nichtmuslime als Mitglieder auf. Die Muslim-Liga Bonn e.V. ist Gründungsmitglied des Zentralrates der Muslime in Deutschland.
« Deutsche Muslim-Liga Bonn e.V.


Deutsche Muslim-Liga e.V. Hamburg

1952 gegründet und 1954 in Hamburg ins Vereinsregister eingetragen als nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nur noch rund 150 deutsche Muslime in Deutschland anzutreffen waren, Die Muslim Liga ist damit die älteste deutsch-muslimische Organisation der Nachkriegszeit. Vorsitzender ist seit 1996 Abdulkarim Grimm.
« Deutsche Muslim-Liga e.V.


Europäischen Föderation der Türkischen Demokratischen Idealistenvereine (ADÜTDF) - türk.: Avrupa Demokratik Ülkücü Türk Dernekler Federasyonu

1978 in Frankfurt gegründet als Europaorganisation der türkischen MHP unter dem verstorbenen Alparslan Türkes. In dieser politischen Richtung sind die berüchtigten "Grauen Wölfe" (bozkurt) beheimatet, die als rassistisch und faschistisch gelten und unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen. Die ADÜTDF ist pantürkisch und sieht eine naturgegebene Synthese von Türkentum und Islam. 1996 hat sich aus der ADÜTDF die AÜTDF - Deutsche Föderation der Türkischen Idealistenvereine - Almanya Ülkücü Türk Dernekleri Federasynonu ausgegliedert.
« Türk Federasyon


Gesellschaft muslimischer Sozial- und Geisteswissenschaftler e.V. (GMSG)

Ein Kommunikations- und Netzwerk vom Muslimen unterschiedlicher Herkunft im Austausch mit Wissenschaft und Öffentlichkeit.
« Gesellschaft muslimischer Sozial- und Geisteswissenschaftler e.V.


Islamische Gemeinschaft deutschsprachiger Muslime & Freunde

1979 in Berlin gegründet, als Gemeinschaft deutschsprachiger Muslime unter ihrem Vorsitzenden Mohammad Herzog. Die Gemeinschaft ist Mitglied im ZMD.
« Islamische Gemeinschaft deutschsprachiger Muslime & Freunde


Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD)

Die Gemeinschaft ist ein Zusammenschluss Islamisches Zenten in München, Frankfurt, Wuppertal, Stuttgart, Trier, Darmstadt, Köln, Erlangen, Marburg und Nürnberg. Sie unterhält Moscheen und Bildungseinrichtungen und veranstaltet die jährlichen Treffen Deutscher Muslime. Die Gemeinschaft unterhält enge Bindungen an die arabischsprachige muslimische Welt. Von verschiedenen Seiten wurden ihr Verbindungen zur Muslim-Bruderschaft vorgeworfen. Das Zentrum im München unter Ahmad von Denffer gibt die Zeitschrift Al-Islam heraus.


Islamische Gemeinschaft Jama'at un-Nur e.V.

Auch "Nurdschuluk-Bewegung" oder "Gemeinschaft des Lichts" benannt. Eine in der Nachfolge des türkischen Religiongelehrten Bediüzzaman Said Nursi (1960 verstorben) stehende sufische Gemeinschaft mit ca. 30 Zentren in Deutschland, die starke publizistische Aktivitäten entfaltet. Sie versteht sich als religiöse Reformbewegung, die Wissenschaft, moderne Welt und Islam miteinander versöhnen will.
« Bediüzzaman Said Nursi


Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG)

Zuerst als Islamische Vereinigung der neuen Weltsicht in Europa (Avrupa Milli-Görüs Teskilatlari) gegründet, aber seit 1995 unter dem neuen Namen als selbständige Organisation gegründet. Sie ist neben VIKZ und hinter DITIB eine der drei mitgliederstärksten Organisationen mit ca 250 Gemeinden in Deutschland. Die Gemeinschaft ist eine autonome Organisation, steht aber unter ihrem Vorsitzenden Mehmet Sabri Erbakan durch personelle Verpflechtungen den aufgelösten sogenannten "islamistischen" Parteien der Türkei (Refah, später: Fazilet, später: Saadet) um Necmettin Erbakan nahe. Sie ist das bedeutendste Mitglied des Islamrates. Die Gemeinschaft wird vom Verfassungsschutz beobachtet und als extremistisch eingestuft, weil sie dem demokratischen Staat ablehnend gegenüberstehe. Diese Einschätzung wird von der Gemeinschaft hefig bestritten, Sie beruft sich darauf, dass sich außer Verdächtigungen keine konkreten Anschuldigungen finden lassen.
« Islamische Gemeinschaft Milli Görüs

Islamische Religonsgemeinschaft Hessen

1997 unter dem damaligen Vorsitzenden Amir Zaidan gegründet als Zusammenschluss verschiedener Verbände und Moscheegemeinden mit dem Ziel, dem Land Hessen einen Ansprechpartner für die Belange der Muslime bieten zu können.
« Islamische Religionsgemeinschaft Hessen


Islamische Wissenschaftliche Akademie zur Erforschung der Wechselbeziehungen zur abendländischen Geistesgeschichte und Kultur e.V.

1978 in Köln gegründet von dem iranischstämmigen Lehrstuhlinhaber Professor Dr. Abdoldjavad Falaturi. Auf dem Gebiet des Dialoges und der Untersuchung von Unterrichtsmaterialien besonders rege tätig.


Islamischer Weltkongreß

Am 31. Oktober 1932 wurde der Verein Islamischer Weltkongreß/Zweigstelle Berlin gegründet als Organisation deutscher Muslime, die Verbindungen zu einer internationalen muslimischen Organisation in Karachi suchten, gegründet. Damals lebten ca. 1000 Moslems, darunter 300 Deutsche in Deutschland. Eine 1972 gegründete Korrespondentenstelle im Zentralinstitut Islam-Archiv verstand sich als Nachfolger. Mit der Gründung und dem Eintritt in den Islamrat im Jahre 1986 hat sich diese Organisation aufgelöst.


Islamisches Zentrum Aachen e.V./Bilal-Moschee

1958 aus dem Entschluss einer Gruppe muslimischer Studenten an der TH Aachen, eine Moschee zu gründen, entstanden. 1964 wurde der Grundstein für die Moschee gelegt, die nicht nur Gebetsstätte, sondern auch das Zentrum für vielfältige kulturelle Aktivitäten ist. Das Zentrum ist Mitglied in der in Saudi-Arabien beheimatetn Islamischen Welt-Liga und unterhält enge Bindung zur arabischsprachigen islamischen Welt.


Islamisches Zentrum Hamburg e.V. (IZHH) - Imam-Ali-Moschee

Die Moschee in Hamburg ist das spiriutelle Zentrum der iranischen Schiiten in Deutschland. Das Zentrum gibt die vierteljährige Zeitschrift Al-Fadschr heraus.
« Islamisches Zentrum Hamburg


Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland

1986 in Berlin gegründet als Dachverband verschiedener Moscheegemeinden und muslimischer Gemeinschaften. Der Islamrat ist neben dem Zentralrat einer der zwei großen Dachverbände und versteht sich Ansprechpartner des Staates für die religösen Belange der Muslime in Deutschland. Vorsitzender des Islamrates war seit 1996 Hasan Özdogan, seit 2002 ist es Ali Kizilkaya.
« Islamrat der Bundesrepublik Deutschland


Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) - türk: Diyanet Isleri Türk Islam Birligi

1982 in Berlin und 1984 in Köln gegründet als mitgliederstärkster türkischer Verband (520 Gemeinden). Die Union ist vom Türkischen Ministerium für religiöse Angelegenheiten in Ankara abhängig. Damit ist sie auch von der Politik Ankaras abhängig, was aber dazu führt, dass sie unabhängig von anderen deutschen Dachverbänden agieren will.
» Dachverband DITIB
« T. C. Basbakanlik Diyanet Isleri Baskanligi (Türkçe)


Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa e.V. (ATIB) - türk: Avrupa Türk Islam Birligi

1987 gegründet als Abspaltung von der Europäischen Föderation der Türkischen Demokratischen Idealistenvereine (ADÜTDF). Der Verband ist liberaler und orientiert sich mehr an der gesellschaftlichen Wirklichkeit in Deutschland als sein nationalistischer Vorläufer und ist Mitglied im Zentralrat.
« ATIB


Verband der Islamischen Kulturzenten (VIKZ) - türk: Islam Kültür Merkezleri

1973 in Köln von türkischstämmigen Muslimen als Islamisches Kulturzentrum Köln e.V. gegründet. Alle anderen Moscheegemeinden gleichen Namens (ca. 250 in Deutschland) sind rechtlich und finanziell von der Zentrale abhängig. Einzige Aufgabe der Kulturzentren ist die religöse Betreuung der Muslime, parteipolitische Aktivitäten werden ausgeschlossen. Der Verband bemühte sich mehrfach vergeblich um die Verleihung der öffentlichen Körperschaftsrechte für NRW. Er war zunächst Mitglied des Islamrates, dann Mitglied im Zentralrat, wo er 2000 wieder austrat und wieder selbstängig agierte. Der Verband ist neben DITIB und Milli Görüsch einer der drei großen türkischen Verbände, die das muslimsche Leben in Deutschland bestimmen.
» Dachverband VIKZ
« VIKZ - Verband der Islamischen Kulturzentren Köln e. V.


Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland e.V.

Das Archiv unter seinem Leiter Muhammed Salim Abdullah versteht sich als unabhängige islamische Archiv- und Bildungseinrichtung im deutschprachigen Raum. Die Aktivitäten konzentrieren sich darauf, Literatur und Dokumente zum Islam im deutschsprachigen Raum zu sammeln und Dokumentationen zu einzelnen Problemen des muslimischen Lebens herauszugeben. Es veröffentlicht zwei Zeitschriften, die unregelmäßig erscheinenden "Islam-Nachrichten" und die vierteljährlich erscheinende "Moslemische Revue". Das Archiv beruft sich darauf, Nachfolger eines 1927 in Berlin von Mitgliedern der dortigen muslimischen Gemeinde gegründeten Archivs zu sein, dass 1942 als Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland e.V. ins Vereinsregister eingetragen wurde. Das Archiv ist Gründungsmitglied des Islamrates.
« Islam Archiv Deutschland


Zentralrat der Muslime in Deutschland

1994 als Nachfolger des 1986 gegründeten Islamischen Arbeitskreis in Deutschland gegründet. Der Zentralrat ist mit seinem Vorsitzenden Nadeem Elyas nach dem Ausscheiden des VIKZ aus seinen Reihen neben dem Islamrat der kleinere der beiden großen Dachverbände in Deutschland.
« islam.de - Zentralrat der Muslime in Deutschland e. V.



Verweise

« Islamische Organisationen in Deutschland von Thomas Lemmen. Bonn 2000.
Eine Dokumentation der Friedrich-Ebert-Stiftung.

« Mit Koran und Grundgesetz Von Martin Spiewak und Wolfgang Uchatius. Die Zeit 6/1999

Thomas Lemmen: Muslimische Spitzenorganisationen in Deutschland.
Der Islamrat und der Zentralrat. Verlag für Christliche-Islamisches Schrifttum: Altenberge 1999

Thomas Lemmen: Türkisch-islamische Organisationen in Deutschland.
Eine Handreichung. Verlag für Christliche-Islamisches Schrifttum: Altenberge 1998

Ursula Spuler-Stegemann: Muslime in Deutschland.
Nebeneinander und miteinander.
Herder: Freiburg im Breisgau 1998

 

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wilhelm sabri hoffmann - rheine - 2004