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Vorwort und Erläuterungen

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Vorwort
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Transkription und Übersetzungen

Vorwort

Diese Webseiten sollen ein kleiner Beitrag zum Dialog zwischen Menschen, Kulturen und Religionen sein. Sie sind ein Versuch, mit den Menschen in Kontakt zu kommen, die ähnliche Interessen wie ich haben.

Weiterhin ist das Erstellen dieser Seiten ein gutes Mittel, das, was bei mir im Kopf oft widersprüchlich nebeneinander existiert, einmal zu ordnen, zu durchdenken und zu prüfen.

Zuerst einmal habe ich mich bemüht, einige Seiten über meine Heimatstadt Rheine fertigzustellen. Hier wollte ich ganz konkret aufzeigen, wie sich das Zusammenleben von Christen und Muslimen, Deutschen und Türken gestaltet. - Dabei ist mir bewußt, dass Rheine als Kleinstadt im Münsterland nicht besonders typisch ist. Aber als Vergleich ist es vielleicht auch für ortsfremde LeserInnen interessant.

Ich bin mir weiterhin bewußt, dass meine Darstellung nur eine subjektive sein kann. Ich habe mich aber immer bemüht, auch Quellen und Links anzugeben, wo man sich dann unabhängig von meiner Sicht selbst weiterinformieren und ein eigenes Urteil bilden kann. Ich weiß auch, dass einiges von dem, was ich darstelle, auf Widerspruch stossen wird. Manche meiner türkischen und muslimischen Freunde würden einiges davon gar nicht erst veröffentlichen, beziehungsweise aus ihrer Sicht schönreden oder verdrängen. Wenn ich nun meine Sicht der Dinge darstelle, so hoffe ich nicht meiner eigenen Eitelkeit erlegen zu sein. Ich möchte vielmehr zur Diskussion, zum Nachdenken und genauen Hinschauen anregen - Polemik und Schönfärberei gibt es schon genug. Also - sollte ich jemanden verletzt haben, so bitte ich um Verzeihung. Und sollte ich etwas falsch dargestellt haben, so bitte ich um Mitteilung.

Wilhelm Sabri Hoffmann, Rheine, den 20. Mai 2000


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Die minimale Auflösung für diese Seiten ist 800x600. Auf Frames wurde mittlerweile verzichtet. Das immer gleich bleibende Navigationsmenu findet sich am Kopf jeder Seite. Die Seiten sind mit Internet Explorer 6.0 und Netscape Navigator 4.7 sowie Opera 5 getestet.

Auf Javasscript wurde mittlerweile auch verzichtet.


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Erstellt mit Phase 52 (Freeware). - Vielen Dank für dieses hervorragende Werkzeug an Ulli Meybohm.
« Phase 52

Vielen Dank auch an Stefan Münz für seine HTML-Dokumentation.
« Selfhtml


Zitate

Textzitate sind durchgängig mit Angabe der Quelle versehen. Bei der Angabe eines Kurztitels gibt es immer einen ein Link auf die Angabe des vollen Titels.

Aus dem Tanach und dem Evangelium wird nach der "Einheitsübersetung der Heiligen Schrift" der Ausgaben der Katholischen Bibelanstalt Stuttgart zitiert

Der Koran wird zitiert nach der Übersetzung von Adel Theodor Khoury. Diese Übersetzung hält sich in ihrer Wortwahl eng an das arabische Original und vermeidet es, um den Preis angeblicher "Verständlichkeit" Begriffe allzuweit auszudeuten. Diese Gefahr ist bei vielen anderen Übersetzung nach meiner Beobachtung gegeben. Bei Stellen, in denen mehrere Deutungen möglich sind, wird der Interpretation der islamischen Tradition der Vorzug gegeben.


Transkription und Übersetzungen

Begriffe aus dem Arabischen werden zumeist in der in der deutschen Literatur gebräuchlichsten Schreibweise angeboten - z. B. Koran statt Kur'an oder Quran. Dies um LeserInnen nicht allzusehr mit einer wohl präzisen aber ungewöhnlichen Transkription zu beschäftigen. Bei Eigennamen habe ich aber oft eine ungebräuchlichere Schreibweise gewählt, wenn diese der arabischen Lautung näher ist - z. B. Muhammad statt Mohammed. Bei einigen Begriffen habe ich neben der gebräuchlichen deutschen Schreibweise auch eine türkische angeboten - z. B. Ramadan und Ramazan.

Türkische Begriffe werden bis auf die Ausnahmen, in denen der Begriff sich schon in einer anderen Schreibweise eingebürgert hat, in türkischer Schreibweise präsentiert. Bei Eigennamen habe ich aber durchgehend versucht, die originale Schreibweise beizubehalten - z. B. Hodscha neben Nasreddin Hoca.

Nicht alle türkischen Buchstaben lassen sich aber mit dem hier üblichen Zeichensatz iso-8559-1 (latin 1, mitteleuropäischer Standard) darstellen. Ich habe das übliche Verfahren gewählt und den "nächstliegenden" Buchstaben genommen. Also: "dayi" [daye], "hemsire" [hemschire] und "ogul" [oo_ul].

Bei der Übersetzung von einigen Begriffen, insbesondere religiöser Termini, habe ich z. T. eigene Bildungen bevorzugt, weil mir bestimmte gebräuchliche Bildungen zu festgefahren sind und meines Erachtens falsche Vorstellungen erwecken. So übersetze ich z. B. salat nicht mit Ritualgebet sondern mit Pflichtgebet, und zakat nicht mit Almosensteuer sondern mit Pflichtabgabe.


 

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wilhelm sabri hoffmann - rheine - 2004